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Kultur der Eisernen - Fußballtheater

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 13.12.2016, 14:30 Uhr
Presse-Ressort von: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Bericht 3938x gelesen
"Wir werden ewig leben" 1.FC Union, Berlin  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Nicht das Fußballstadion "An der Alten Försterei" war am 3. Advent der Treffpunkt der Eisernen, sondern eine ehemalige Turnhalle, als Theater umfunktioniert. "Wir werden ewig leben", so heißt das Theaterstück für die Fans vom 1. FC Union Berlin, das erstmalig in diesem Jahr zur Aufführung kommt.

Jörg Steinberg hatte bereits 2006 das erste Theaterstück für die Fans auf die Bühne gebracht, das sich mit den Wirren während der Wiedervereinigung und der Etablierung zum erfolgreichen Fußballverein beschäftigte. Seit dieser Zeit ist stets im Dezember in der Köpenicker Altstadt für die Fans ein absolutes "Muß" die Kultur statt eines Fußballspiels zu genießen. Es ist die Einmaligkeit, diese enge Verflechtung von Sport und Kultur zu erleben, es bleibt ein nachhaltiges Theatererlebnis - auch für Deutschland, in dieser Art, sicher einmalig. Das Schauspielerteam, mit Frank Auerbach, Karin Düwel, Alexander Hörbe, Chris Lopatta, Natascha Paulick und Dirk Schoenen, begeisterten stets die Fans.

Im neuen Theaterstück griff Steinberg in die Zukunft und sah die absolute Kommerzialisierung des Fußballs im Jahr 2030, in der das Vereinsleben im dunklem "Nichts" verschwindet. Den Bogen wieder zur Gegenwart zu spannen, im Sinne "Wir werden ewig leben", gibt den Fans wieder eine erkennbare Zukunftsgewissheit. Auch mit der Verpflichtung, dieses Vereinsleben stets mit dem Blick nach vorn auszugestalten. Selbst kritische Töne zur Verbesserung des Vereinslebens wurden eingebaut. Man spürt eben das konkrete Leben, mit dem sich die Fans identifizieren und lang anhaltender Beifall dankt es dem Autor und dem Schauspielerteam, auch mit dem abschließenden Ruf der Fans: "Und niemals vergessen - Eisern Union ! Es war ein besonderes Theatererlebnis.

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