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Medizinalpilze für die Gesundheit und Kreativwirtschaft ?

Verantwortlicher Autor: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Berlin, 21.11.2016, 13:58 Uhr
Presse-Ressort von: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle Bericht 4580x gelesen
Manfred von Ardenne Haus im Innovationspark Wuhlheide, Berlin, Tagungsort
Manfred von Ardenne Haus im Innovationspark Wuhlheide, Berlin, Tagungsort  Bild: Dipl.-Ing. Wilfried Rühle

Berlin [ENA] Am 3. November zum10. Berlin-Brandenburgischen Forschungssymposium des Forschungsinstitutes Biopol e.V. im Innovationspark Berlin, wurde diese Frage beantwortet. Neueste Ergebnisse aus der Wissenschaft und Forschung wurden flankiert mit Anwendungsbeispielen als Impulse für die Kreativwirtschaft.

Im Beitrag von Frau Prof. Dr. Lindequist (Uni Greifswald) wurde auf neueste Erkenntnisse in der Anwendung von Medizinalpilze hingewiesen, um im Anschluß von Herrn Dr. Merdivan zu erfahren, welche gesundheitsfördernden und heilenden Substanzen unsere einheimischen Speisepilze parat halten. Frau Fabert von der Kunsthochschule Weissensee verblüffte die Experten mit Anwendungen des Heilpilzes Zunderschwamm im Textildesign, beispielsweise mit einem "Neurodermitishandschuh". Herr Schmaus (Mykotroph AG) legte dar, wie mit Medizinalpilzen die Fibromyalgie erfolgreich bekämpft wird. Das umfangreiche demonstrierte Wissen zu Medizinalpilzen verdeutlicht, welche Anwendungen in der Prophylaxe und Therapie bereits heute praxiswirksam sein können.

Als spektakulär ist der Beitrag des Herrn Gareis zur Verwendung des Zunderschwammes zu werten, der die Forschungsergebnisse gegen Hauterkrankungen darlegte. Die Anwendung der unterschiedlichen bioaktiven Wirkstoffe mit ebenso unterschiedlichen Wirkmechanismen bedürfen der genauen Charakterisierung, um die hochinnovativen Ansätze für die Behandlung von chronischen Wunden und Hautkrankheiten zu realisieren. Die 3mal höhere Freisetzung des entzündungshemmenden Zytokins IL-8 oder die 50%ige Reduktion proinflammatorischer Cytokine innerhalb von 24 h sind Beispiele eines sehr großen Potential, so Herr Gareis. Der abschließende Beitrag des Forschungsinstitutes Biopol dokumentierte einen Pilzextrakt zur Bekämpfung des "Mehltaus" für Bio-Winzer.

Der Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick Herr Igel eröffnet das Forschungssymposium.
Herr Igel (2.von rechts)beim Besuch der vorgelagerten Ausstellung, im Gespräch mit den Experten vom Rennsteigmuseum.
Produkte der Kreativwirtschaft.
Herr Igel(1.v.r.) lässt sich die Innovation gegen "Mehltau" erläutern..
Herr Igel(1.v.l.) im Gespräch mit Herrn Schmaus zum Thema "Medizinalpilze" in der Anwendung.
Produkte aus dem Zunderschwamm der Kreativwirtschaft (seta.vital GmbH)
In der Pause gibt es viel Gesprächsstoff.
Die Herren Gareis und Bartoniek in der Podiumsdiskussion zu Wirkstoffen aus dem Zunderschwamm.
Frau Fabert überrascht mit ihren innovativen Produkten aus dem Zunderschwamm.
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